Acquacotta... che bontà


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13.01.2018

eine toskanische Spezialität

Wortgetreu übersetzt heißt dieser typisch toskanische Eintopf “gekochtes Wasser”. Es handelte sich einst um eine “Arme-Leute-Suppe”, bei der alles Verwendung fand, was die Landbevölkerung im eigenen Gemüsegarten “orto” ernten konnte

Hauptbestandteile sind Mangold, Zwiebeln, Knoblauch, Stangensellerie, Karotten, Tomaten und Weißbrot vom Vortag. Je nach Saison können andere Gemüsearten hinzugefügt werden (z.B. Zucchini oder Spargel). Daraus kocht man eine Gemüsesuppe, die mit Peperoncino, Salz, Petersilie und Olivenöl abgeschmeckt wird. In der pikanten Brühe läßt man kurz vor dem Anrichten pro Person ein “verlorenes Ei” mit aufkochen. Das Ei sollte einen weichen, flüssigen Dotter behalten. In tiefenTellern werden 1 bis 2 geröstete und mit Knoblauch abgeriebene Brotscheiben gelegt. Darüber wird die Suppe mit je einem Ei pro Portion verteilt. Sofort nach dem Servieren wird nach Belieben geriebener Parmesan oder Pecorino Romano darüber gestreut.