WIE ALLES ANFING... oder die wundersame Bekehrung zweier, die nie nach Italien wollten!
Unsere Geschichte beginnt im Jahr 1982. Wir – d.h. Jutta, die seinerzeit noch Pädagogik studierte und Eva, die gerade als Grafik-Designerin die ersten Schritte ins Berufsleben machte – wollten zusammen eine Urlaubsreise unternehmen. Irgendwann fiel dann die Entscheidung: Sonne + Meer = Italien!
Wie bitte??? Urlaub in Italien? Igitt! Das hieß doch: auf zum "Teutonengrill" oder? Aber wo kann man als Studentin bzw. Berufsanfängerin Ferien machen, wenn
B) aufgrund von A) schon im Mai gezeltet werden muß und
C) alle anderen warmen Länder noch weiter entfernt sind, wobei wir wieder bei A) wären.
Also haben wir uns trotz aller Vorurteile entschlossen, nach Italien zu fahren. Unser Motto für die Ferien hieß: Augen zu und durch! Aber es kam ganz anders: Augen auf... und schon hatten wir uns beide unsterblich in Land und Leute verliebt. Die Folge: Studium bzw. Job und Zelte in Deutschland abgebrochen und den Sprung ins kalte Wasser gewagt...
Das war im Januar 1984. Für uns war es ein echtes Abenteuer, da wir weder die Sprache noch die Landessitten und Gebräuche kannten. Wir sind dort gelandet, wo wir unseren ersten Italienurlaub verbracht haben, nämlich in der wunderschönen Maremma im Landkreis Grosseto und haben keinen Tag bereut, diesen Schritt getan zu haben.
In den vergangenen Jahren haben wir uns – jede auf ihre Art – einen eigenen, manchmal auch recht holperigen Weg gebahnt und dabei viele Erfahrungen speziell in der Touristik-Branche gesammelt. In jeder freien Minute haben wir uns ins Auto gesetzt und die Toskana “erkundet”. Meistens sind wir ohne konkretes Ziel kreuz und quer durchs Land gefahren und haben uns dabei immer wieder aufs Neue von der Gegend und ihren Menschen verzaubern lassen.
Irgendwann begann dann das sogenannte “passa parola“ (Mundpropaganda) in unserem großen Bekanntenkreis. Vermieter von privaten Ferienwohnungen oder kleinen Ferienanlagen baten uns mitzuhelfen, deutschsprachige Gäste zu finden. Jutta hat daraus im Jahr 2000 einen Beruf gemacht, indem sie die “Toscana Sì – die etwas andere Ferienhausvermittlung” gegründet hat. Somit pendelt sie nun zwischen dem deutschen Firmensitz und der “Heimat ihres Herzens“ – sprich der Toskana – hin und her. Nach den ersten 8 Jahren im Alleingang – in denen ein immer größer werdender Stammkundenkreis die Einsicht bestärkte, den richtigen Weg beschritten zu haben - kam die Erkenntnis, daß man zu zweit mehr Kreativität und Ideen entfalten kann. Und nun gehen wir beide – wie schon so häufig in unserem Leben – wieder einem gemeinsamen Ziel entgegen und zwar dem, daß Toscana Sì sich weiterhin gegen die Großen der Branche behauptet und eine Adresse zum “Weitersagen” bleibt.
Toscana Sì Stammkunden haben es immer sehr geschätzt, bei der Suche nach dem geeigneten Feriendomizil, auf eine individuelle und persönlich zugeschnittene Beratung zählen zu können. Auch in Zukunft wird es unser besonderes Anliegen sein, unsere Kunden immer schnell und ausführlich zu informieren.
Wir haben alle von uns angebotenen Ferienunterkünfte besichtigt und halten regelmäßigen Kontakt zu den Vermietern und Hausverwaltern.
Sicher können – und wollen – wir uns nicht mit den großen Ferienhausanbietern auf eine Stufe stellen. Die von uns zusammengestellten Informationen sind in mancher Hinsicht etwas "hausbacken" und nicht mit den Hochglanzkatalogen der großen Agenturen zu vergleichen. Aber das bisherige Echo seitens zufriedener Gäste hat gezeigt, daß man schöne Ferien auch abseits der bekannten Urlaubszentren verleben kann.
Noch eine kleine “Warnung” zum Schluß ;-)... Wer einmal dieses Land kennenlernt, läßt sich nicht selten vom Toskana-Virus anstecken und kann somit zum "potentiellen Wiederholungstäter" werden, der immer wieder gerne hierher zurückkehrt.
Unter uns gesagt, würden wir diesen Umstand ganz und gar nicht bedauern! Wir geben sogar offen zu, daß wir gerne dabei behilflich sind, daß sich der Toskana-Virus weiter ausbreitet.
Davanti a San Guido
Van da San Guido in duplice filar,
Quasi in corsa giganti giovinetti
Mi balzarono incontro e mi guardar.
Bisbigliaron vèr’ me co ‘l capo chino
“Perché non scendi? Perché non ristai?
Fresca è la sera e a te noto il cammino.
Ove soffia dal mare il maestrale:
Ira non ti serbiam de le sassate
Tue d’una volta: oh non facean già male!
Deh perché fuggi rapido così?
Le passere la sera intreccian voli
A noi d’intorno ancora. Oh resta qui!”
Auszug auf dem Gedicht “Davanti a San Guido” von Giosuè Carducci



In einer großen Pfanne kleine Mettstückchen aus der Salsiccia zusammen mit gehacktem Knoblauch und Peperoncino in Olivenöl anbraten. Frische, gefrorene oder getrocknete Steinpilze (letztere in heißem Wasser quellen lassen und die Flüssigkeit mit verwenden) hinzufügen und alles bei mittlerer Flamme schmoren lassen. Tiefkühlerbsen mit in die Pfanne geben. Sobald diese aufgetaut sind, Tomatenstücke aus der Dose und etwas Salz hinzugefügen. Alles bei kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
Zum Schluß mit einem Schuß Kochsahne (panna da cucina) abschmecken. Die in der Zwischenzeit bißfest gekochten Penne (es passen auch gut Farfalle, Sedani oder Fusilli) abgießen und mit der Sauce und etwas Parmesan direkt in der Pfanne mischen.


